...ein satirischer Streifzug durch die Strafjustiz!

 

Der Strafrichter

„Das „Gießkannen-Prinzip“ beim Verteilen von Geldauflagen funktioniert doch nicht, man muss Prioritäten setzen. Ich war immer mehr für ein Leuchtturmprojekt.  Das habe ich in der Zeit in Bad Hausen auch versucht. Praktisch alle meine Auflagen gingen in die Sportförderung. Sport ist so wichtig, nicht nur um gesund zu bleiben, auch um die Kinder und Jugendlichen von der Straße zu bekommen. Damit sie nicht auf die schiefe Bahn geraten. Damit sie merken, was es heißt, in einem Team eine wichtige Rolle zu übernehmen, einer für alle, alles für einen. Das ist gesellschaftlich ein ganz wichtiger Faktor, da werden Sie mir sicher Recht geben. Also gingen die ganzen Auflagen an den örtlichen FC, wo ich eine Zeit lang als Präsident ehrenamtlich tätig war. Wir haben im Laufe der Jahre dort auf der grünen Wiese – quasi aus dem Nichts – ein richtiges Prunkstück geschaffen, sie sollten unsere Kabinen sehen, den Saunabereich, die Geschäftsstelle. Da wird sicher manch ein Proficlub vor Neid erblassen.“